Der Sommer in Kleve weckt Erinnerungen an die Besuche der Kakaoplantagen in Südamerika

Dieser Sommer mit seinen tropischen Temperaturen weckt Erinnerungen an meine Besuche auf den Kakaoplantagen in Südamerika. Es war genauso warm, aber wie im Regenwald mit seiner üppigen Vegetation üblich, mit einer deutlich höheren Luftfeuchtigkeit .

Der Kakao liebt es warm und feucht, aber auf “Zugluft” reagiert er empfindlich. Deshalb wächst er im Schutz anderer, großer Bäume. Kakaoplantagen sind daher keine Monokulturen, sondern ein bunter Mix unterschiedlicher Pflanzen. Darunter findet man Bananen, Papaya, Kokospalmen, Ananas, Zitrusfrüchte, um ein paar wenige zu nennen, die ein Mitteleuropäer spontan erkennt. Viele, viele andere Pflanzen, mitunter mit exotischen Früchten, die ich bis dahin überhaupt nicht kannte, dann aber verführerisch und köstlich schmeckten. Die Früchte stehen auf dem Speiseplan der Familien, der Kakaoanbau dient Ihnen zum Lebensunterhalt. Wenn sie ihren eigenen Kakao genießen, bereiten die Einheimischen eine Trinkschokolade zu. Dazu rösten sie ihre fermentierten, getrockneten Kakaobohnen, verreiben sie zu einer Paste und bereiten ein köstliches Heißgetränk zu, abgerundet mit einer geheimen Würzmischung. In Ecuador bietet man gerne ein Stück milden Käse dazu an, der geschmacklich an Mozarella erinnert.

Sie können alles über den Kakaoanbau, die weitere Verarbeitung und vieles mehr rund um die Schokolade in der Schokoladenmacherei erfahren. Zum Genießen haben wir auch Tafeln im Angebot, deren Kakao von Plantagen stammt, auf denen ich gastfreundlich empfnagen wurde.

Martin Marx

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